Konzerte

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Konzert Ulm

13.06.2020 - 20 Uhr
Congress Centrum Ulm, Einsteinsaal, Basteistraße 40, 89073 Ulm

Tickets in Kürze erhältlich 

Konzert 

22.06.2020
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Informationen zu COVID-19


Um Sie als Konzertgängern sowie auch alle Mitwirkenden vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen, wurde für beide Konzerte ein Hygienekonzept erstellt. Das Konzept richtet sich nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Neben fest zugewiesenen Sitzplätzen sowie einem Mindestabstand von 1,5m zwischen den Plätzen gilt im gesamten Gebäude Maskenpflicht. 


Der Ticketverkauf findet ausschließlich online statt.


Sollten Sie in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person gehabt haben oder typische Symptome einer Infektion wie Fieber, trockenen Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweisen, ist eine Teilnahme an den Konzerten untersagt!

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Archiv

Konzert vom 01.12.2019 St.Elisabeth, Ulm

Mit Talent und Teamgeist

 

Das Junge Orchester Kollektiv erobert in St. Elisabeth die Herzen der Zuhörer


Südwest Presse 09.12.2019


Laut Wikipedia zeichnet sich ein Kollektiv dadurch aus, dass es „als Gruppe, Team oder Mannschaft zweckmäßig und zielgerichtet in Handlungsgemeinschaften kooperiert“. So weit, so trocken. Das vor rund einem Jahr von Kari-linn Seim, Jordan Schreiber und Sebastian Gunkel gegründete Orchester nennt sich ebenfalls „Kollektiv“, genauer: Junges Orchester Kollektiv Ulm. Am Samstag zeigte es den vielen Besuchern der St. Elisabeth Kirche, wie beglückend es für alle Beteiligten sein kann, wenn Motivation und musikalisches Talent sich mit gelebtem Teamgeist mischen. Drei Werke hatten das „Kollektiv“und sein Leiter Gunkel aufs Programm gesetzt und jedes einzelne – die „Festliche Ouvertüre“von Dmitri Schostakowitsch zum Auftakt, Antonín Dvoráks Cellokonzert als „Filetstück“und Robert Schumanns 4. Sinfonie zum guten Schluss – füllten die jungen Musiker mit pulsierendem Leben. Die pompöse, dabei äußerst raffiniert gemachte Ouvertüre, nicht nur im Blech buchstäblich glänzend gespielt, warf die Besucher direkt ins musikalische Geschehen hinein. Gleichzeitig rollte diese festliche Einleitung schon den roten Teppich für das Hauptwerk des Abends und seinen Solisten Yannick Groll aus. Der gerade einmal 21-jährige Gewinner zahlreicher Preise spielte dieses Königswerk unter den Cellokonzerten auswendig, dabei mit einem ebenso satten wie singenden Ton und meisterlicher Artikulationskunst.

Der hoch verdiente Beifall für die Glanzleistung, auch des Orchesters, wollte schier nicht abreißen. Zu einer Zugabe waren die Musiker jedoch nicht zu bewegen. Nach der Pause gab es dann mit Schumanns vierter Sinfonie in d-moll noch ein romantisches Stück auf die ohnehin schon heißen Ohren. Gunkel und die Seinen spielten das Werk „attacca“– wie Schumann es verlangt – und mit einem „Drive“, wie ihn nur ein echtes Team zu gestalten vermag.

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1. Sinfoniekonzert vom 20.07.2019 Petruskirche Neu-Ulm

Start gelungen: „Junges Orchester Kollektiv Ulm“ debütiert

 

Am Anfang stand die Vision: junge und begabte Musikerinnen und Musiker zusammenbringen! Die sollen motiviert sein, klassische Werke zu erarbeiten. Bei den Probewochenenden wird Wert gelegt auf persönliche Atmosphäre und Teamgeist; dabei findet die Probenarbeit sozusagen auf Augenhöhe statt, denn der Dirigent ist aus den eigenen Reihen.

So eine Vision kann sich rasch verflüchtigen. Nicht so in diesem Fall. Kari-Linn Seim, Jordan Schreiber und Sebastian Gunkel als künstlerischer Leiter halten die Vision mit Konsequenz am Leben. Wagnis inklusive! Inzwischen hat das Projekt einen Namen: „Junges Orchester Kollektiv Ulm“. Am vergangenen Samstag war Premiere. Knapp 40 Musikerinnen und Musiker spielten in der Petruskirche Neu-Ulm ihr 1. Sinfoniekonzert. Der Anfangs-Applaus ist freundlich und ermutigend. Das Programm hat es in sich: Ludwig van Beethovens „Egmont Ouvertüre“ steht am Beginn. Konzentriert und motiviert musiziert das Orchester. Das Dirigat von Sebastian Gunkel ist präzise, drängt sich aber nicht in den Vordergrund. Man hört und sieht, dass das Orchester Spaß am Musizieren hat. Es ist die vielleicht beste und kompakteste Darbietung des Nachmittags. Dann Antonín Dvořáks berühmte Streicherserenade. Das Orchester gestaltet gekonnt die Schönheit und die Vielfalt der Melodien in den fünf Sätzen. Eine Einladung zum Träumen und Wohlfühlen! Ohne Pause dann Felix Mendelssohn-Bartholdys Sinfonie Nr. 3 – die „Schottische“. Die vier Sätze werden ohne längere Unterbrechungen – so will es der Komponist – engagiert musiziert. In festlicher Apotheose endet das Konzert. Gerne hätte man das Scherzo nochmals als Zugabe gehört. Die Absprache mit der Rockband auf dem Vorplatz ließ dazu keinen Raum. Das Volksfest im Rahmen der Feierlichkeiten zum Schwörmontag bietet halt ein vielfältiges Musikprogramm. Was bleibt?

Eine bemerkenswerte Leistung des musikalischen „Kollektivs“. Die Vision lebt!

Der Beifall des Publikums in der (fast) voll besetzten Petruskirche war zu Recht lang anhaltend. Ein verdienter Lohn für die jungen Musikerinnen und Musiker!

 

Bleibt zu hoffen, dass das „Junge Orchester Kollektiv Ulm“ bald seinen Platz findet in der vielstimmigen Musikszene der Stadt.


Das Debüt war jedenfalls stark. Weiter so!

 

Wolfgang Müller, Trier

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